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Geschichte einer Familie
Geschichte einer Familie...

Marina di Ascea, zwischen Paestum und Palinuro, war noch vor einigen Jahrzehnten eine Ortschaft, in der nur einige wenige Familien lebten. Es gab nur ein kleines Hotel mit einer Trattoria und einen großen Strand mit weißem Sand.

Eines Tages nahm Pio Carfora, der nach Palinuro unterwegs war, einen Bauern der Ortschaft in seinem Auto mit.
Dieser ist Besitzer eines Grundstücks mit Olivenhainen, unweit des Meeres.
Man beginnt, darüber zu sprechen. Pio: Können wir es sehen?
Einige Tage später fuhren Pio und Madeleine - seine Gattin aus Paris, die in den Süden und natürlich auch in ihren Mann verliebt ist - gemeinsam mit einem französischen Unternehmer nach Marina. Dies war der Beginn der Geschichte des Feriendorfes.
Wunderschönes Meer, großer Strand mit weißem Wüstensand, mediterranes Dickicht und ein Olivenhain mit hundertjährigen Bäumen.
Hier machen wir das Amphitheater, hier die Küche und das Restaurant, hier die Direktion, die Bungalows zwischen den Olivenbäumen und die Parkplätze. Es war schier unmöglich, sich auf dieser öden Heide die Errichtung einer Tourismusanlage vorzustellen. Doch in den Augen der Besucher schien dieses Projekt bereits zu existieren.
Mit dem französischen Gast konnte man schnell Sympathie aufbauen, welche im Lauf der Jahre zu einer produktiven Zusammenarbeit werden sollte.
So entstand das Villaggio Elea, ursprünglich Villaggio Francese.

Die erste Tourismusanlage von Marina di Ascea. Warum Elea?
Für den Mathematikprofessor Pio bezog sich Elea auf die griechische Stadt, in der sich die Philosophenschule der Eleaten befand, zu deren bedeutendsten Vertretern Parmenides und Zenon gehörten. Letzterer ist der berühmte Autor des Paradoxons von Achilles und der Schildkröte, der Grundlage der Infinitesimalrechnung.
Kultur, Geschichte und Archäologie sind sehenswert; das Villaggio Elea bietet Animationen, Sport, Gastronomie, Konferenzen und Ausflüge in der gesamten Region.
In geringer Entfernung befinden sich die Ausgrabungsstätten der antiken Stadt, deren römischer Name Velia lautete. Die Entdeckung der berühmten Porta Rosa ist ein einzigartiges Beispiel eines Spitzbogens der Magna Grecia.

Das Feriendorf wurde in relativ kurzer Zeit und in einem für die damalige Zeit üblichen spartanischen Stil errichtet.
Die französischen, schweizerischen und belgischen Touristen reisten großteils mit dem Auto an und sorgten schnell für ein gut besuchtes Dorf.
Der Name Ascea wurde dank dieses Feriendorfes in ganz Europa bekannt - und mit ihm Pio Carfora als jener Mann, der den Tourismus nach Marina di Ascea gebracht hatte.
Das Feriendorf wiederum trug auch seinen Teil zu archäologischen Initiativen bei, indem seit einigen Jahren Studenten aus Mailand und aus ganz Europa untergebracht werden, die an den Ausgrabungsarbeiten von Velia teilnahmen.

Im Lauf der Jahre wurde das Feriendorf immer mehr von Italienern besucht: Gäste aus Verona, Südtirol, Mailand und sogar aus Neapel. Dennoch konnte es stets das Flair eines französischen Ferienortes bewahren. Noch heute feiert man den 14. Juli mit der "Einnahme der Bastille", die von Neapolitanern nachgespielt wird. Auch die Aufführungen "Gatta Cenerentola" oder "Carmen" von Bizet dürfen keinesfalls fehlen.

Warum verbringt man seinen Urlaub im Villaggio Elea?
Für viele ist es geradezu ein Pflichturlaub, da man hier jedes Jahr zu Gast bei Freunden ist. Einige wohnen immer im selben Bungalow, der bereits zu ihrer zweiten Heimat geworden ist.
Obwohl viele Jahre vergangen sind und das Feriendorf größer geworden ist, weist die Küche noch immer hohe Qualitätsstandards auf und auch die Atmosphäre ist noch immer herzlich und familiär.

Pio ist jedoch nicht mehr unter uns.
Madeleine und ihre Kinder setzen das Werk des Gründers
mit Professionalität und Leidenschaft
fort.
Das Feriendorf ist wie eine große Familie.
Fabrizio, ebenfalls
Mathematikprofessor, kümmert sich um die Leitung,
Vanessa ist an allen
Aktivitäten des Feriendorfes
beteiligt und wird von Antonio und Antonella unterstützt, die sich um die Koordinierung eines erfahrenen und treuen Teams kümmern.